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Umgebung von Hel

01. Das Befestigte Gebiet „Hel”

Als erster Hinweis auf die militärische Bedeutung der Halbinsel Hela gilt der Bau der Militäreisenbahnlinie in den Jahren 1920-1921. In den folgenden Jahren existierte hier lediglich ein Beobachtungsposten. Erst 1929 erklärte man den ca.10 km langen Endabschnitt der Halbinsel zum Militärgebiet.

02. Militärhafen in Hel

In der Zeit nach dem 1. Weltkrieg baute man ca. 1 km westlich des Fischerhafens in Hel einen Stützpunkt der Kriegsmarine. Man hatte dafür einen Ort am Tiefwasser gewählt, der Schiffsverkehr mit über 10 m Tiefgang gestattete. 1931-1934 wurden ein Becken von 320 m Breite und 440 m Länge und ein Kai mit Bahnschienen angelegt.

03. Góra Szwedów (Schweden-Berg)

Die Wende vom 14. zum 15. Jhdt. war für Hela wie für ganz Polen eine Zeit der Kriege und Einfälle, vornehmlich der Schweden. Die Lage Helas als der äußerste polnische Hafen in der Danziger Bucht führte in seiner Geschichte zu vielen Schlachten und feindlichen Angriffen.

04. „Dänische Batterie”

1931 erhielt die polnische Kriegsmarine vier schwere mobile 105-mm-Kanonen vom Heer, die allerdings nur schwer zu bewegen waren. Es handelte sich um zwei Paar französische Kanonen der Firma Schneider in der Ausführung für die dänische (Rohrlänge L48) und griechische Armee (L31).

05. Die 21. Flugabwehrbatterie

1928 kaufte Polen in Frankreich 14 75-mm-Flugabwehrkanonen der Firma Schneider auf Schiffslafetten. Damit stellte man vier Halbbatterien zur Verteidigung von Gdingen und drei für die Verteidigung des Befestigten Gebietes Hel auf. Die Planung der Flugabwehr der Halbinsel Hel begann erst in den Jahren 1932-1933.

06. „Kap-Batterie” 31. Batterie Heliodor Laskowski

Für die Verteidigung des Flottenstützpunktes in Hel waren Kanonen mittleren Kalibers notwendig, um auch feindliche Kreuzer bekämpfen zu können. Dank den Bemühungen des Marinekapitäns Helidor Laskowski verzichtete man auf den Einkauf alter Kanonen in Frankreich und bestellte im Jahre 1933 Kanonen bei der schwedischen Firma „Bofors”.

07. 13. Ortsfeste Artillerie-Batterie

Die polnische Marine stellte in den Jahren 1946–1956 11 Küstenbatterien (poln. Abk. BAS) mit 152-, 130- und 100-mm-Geschützen auf. Das war ein Teil des Plans der polnischen Küstenverteidigung mithilfe von Seeminenfeldern, die gegen Räumung durch das Feuer der Küstenartillerie geschützt werden sollten.

08. 27. Ortsfeste Artillerie-Batterie

Im Jahre 1955 stellte man eine weitere Kap-Batterie auf, die mit 100-mm-Marinekanonen B-34U ausgerüstet war. Das waren universelle Schnellfeuerkanonen, mit denen sich Flugzeuge und leichte Schiffen oder Torpedoboote bekämpfen ließen. Die Kanonen stellte man am Ufer der „Danziger Bucht” nicht weit vom Fischerhafen auf.

09. 3. Ortsfeste Artillerie-Batterie (BAS)

Kurz vor dem Krieg kaufte die polnische Kriegsmarine bei der schwedischen Firma Bofors weitere vier Kanonen des Kalibers 152,4 mm, die für eine zweite Batterie mittlerer Artillerie vorgesehen waren. Sie war in ca. 6 km Entfernung von der „Kap-Batterie” geplant.

10. Batterie 34

Am 3 September 1939, wurde im Marinehafen in Hel der Minenleger „Gryf” versenkt. Das Schiff blieb auf dem Grund mit Schlagseite nach rechts liegen. Nachdem die Brände erloschen waren, entschloss man sich, die intakte Flugabwehrbewaffnung des Schiffes zu demontieren und an Land zu bringen.

11. Museum der Küstenverteidigung, Batterie „Schleswig-Holstein”

Die Eroberung von mehreren Ländern und die Vorbereitung der Deutschen auf den Krieg gegen die Sowjetunion führten dazu, dass man sich sorgfältig um die Verteidigung der eroberten Atlantik- und Ostseeküsten bemühte.

12. Das Eisenbahnnetz des Befestigten Gebietes „Hel”

Ohne funktionierende Transportwege konnte der Stützpunkt der Marine nicht funktionieren. Um schwere Lasten zu bewegen, entstand ein Schmal-spurschienennetz, das leicht zu tarnen war und dem Transport von Torpedos, Minen und Artilleriemunition diente.

13. Deutsche Sperrbatterien

Die große Bedeutung des im Jahre 1939 eroberten Gdynia (dt. Gdingen) als neue Basis der Kriegsmarine an der Ostsee, hatte die unverzügliche Aufstellung einer starken Artillerie an der Danziger Bucht zur Folge. Ein Jahr später, während der Vorbereitungen zum Krieg mit der UdSSR, begann man mit der Umsetzung des Planes zur Verstärkung der Abwehr, der auch schwerste Artillerie vorsah.

14. 2. Bataillonsstützpunkt

Mitte der 1950er Jahre baute man für die Sicherung der polnischen Küste gegen einen Angriff feindlicher Streitkräfte ungefähr zehn Verteidigungsstützpunkte an solchen Stellen, die am meisten einer Seelandung ausgesetzt waren. Dies waren Bataillons- und Kompaniestützpunkte, bei dem die Art der Teileinheit die Größe des Stützpunktes bestimmte.

15. 22. Raketen-Abteilung

In den 1960er Jahren bauten die Staaten des Warschauer Paktes ein einheitliches Flugabwehrsystem auf. In Polen legte man an der Ostseeküste entlang von Braniewo bis Świnoujście eine Verteidigungslinie an, die der Kriegsmarine unterstellt war.
Im Januar 1963 stellte man auf der Halbinsel Hel die 22. Raketen-Abteilung auf. Sie war mit Flugabwehr-Mittelstreckenraketen W-750 bewaffnet, die zusammen mit dem Radar und der Raketenleitstation das System S-75 "Wołchow" darstellten (im NATO-Code SA-2 "Guideline").

16. 64. Raketen-Abteilung

1973 stationierte man auf der Halbinsel Hela die nächste Raketenabteilung östlich von Jurata. Man wählte eine Stelle auf der Seeseite neben der heutigen Sommerresidenz des Präsidenten der Republik Polen.

17. Denkmal für die Verteidiger von Hela 1939

Auf dem Platz an der Kreuzung der Wiejska- mit der Komandora-Porucznika-Przybyszewskiego-Straße steht ein Denkmal für die Verteidiger von Hela. Es bestand ursprünglich aus zwei Schwertern auf einem gemeinsamen Podest. Das heutige Denkmal wurde im Oktober 1989 eingeweiht. An zwei hohen Beton-Stelen sind zwei polnische Militär-Adler angebracht.

18. Grab der Verteidiger von Hela

Auf dem Friedhof an der Dworcowa-Straße liegen 31 polnische Soldaten, darunter 4 unbekannte, die 1939 gefallen sind. 1959 wurde der erste Grabstein aus Beton mit einem schönen sich zum Flug erhebenden Adler, dem Wappentier der Piasten, aufgestellt.

19. Gedenktafel für das Grenzschutz-Korps (KOP)

Im Mai 1939 wurden die Reserve- und die MG-Kompanie des Grenzschutz-Bataillons „Sienkiewicze” sowie die Reserve-Kompanie des Grenzschutz-Regimentes „Sarny” nach Hel verlegt. Die Einheiten bildeten ein neues Bataillon (IV./7. InfRgt.) oder das IV. Bataillon des Grenzschutz-Korps „Hel“, das im September durch Grenzwachteinheiten verstärkt wurde.

20. Gedenktafel für die Militärpolizei

An der Komandorska-Straße in Hel unweit der Kreuzung mit der Komandora-Porucznika-Przybyszewskiego-Straße bei einem Supermarkt wurde 2010 eine Gedenktafel für die Militärpolizei des Jahres 1939 angebracht.


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