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Umgebung von Kosakowo

01. Babie Doły: Torpedowaffenplatz Hexengrund

Bereits 1939, als in Gdingen ein neuer Hafen für die Kriegsmarine geschaffen wurde, wählte die deutsche Führung das Putziger Wiek für eine Torpedo-Versuchsstelle aus. Das ruhige Wasser im Schutz der Halbinsel Hela bietet günstige Bedingungen für den Abschuss von Torpedos und ihre Bergung nach den Versuchen.

02. Babie Doły: Flak-Batterie

Wegen der 1939 gewonnenen Bedeutung von Gdingen als neue Flottenbasis der Kriegsmarine in der Ostsee wurden hier sofort Küstenartillerie und Flak aufgestellt. Im Herbst 1940 wurde ein erweiterter Verteidigungsplan im Rahmen der Vorbereitungen für den Russlandfeldzug umgesetzt.

03. Babie Doły: Militärflugplatz

Der Flugplatz mit den Bezeichnungen Gdynia-Oksywie, Gdynia-Babie Doły oder Flughafen Gdynia-Kosakowo liegt in Wirklichkeit im Bezirk Puck in der Gemarkung von Kosakowo. Er wurde in den 1930er Jahren auf dem Grund von Stefanowo (Amalienfelde) angelegt in der Nähe eines ehemaligen polnischen Flugplatzes in Nowy Obłuż.

04. Babie Doły: MiG-21 Denkmal

Am Tor zur 43.Marinefliegerbasis in Kosakowo in Verlängerung der Zielona-Straße steht ein Denkmal mit einem MiG-21-Jagdflugzeug in dynamischem Steigflug. Das Flugzeug erinnert an die vielen Dienstjahre dieser Maschinen in der polnischen Luftwaffe, die davon fast 600 Stück eingesetzt hatte.

05. Babie Doły: Denkmal für Oberst Dąbek

Oberst Stanisław Dąbek war ein ehemaliger Offizier der österreichisch-ungarischen Armee. Später schloss er sich der polnischen Armee an und kämpfte im polnisch-ukrainischen und polnisch-sowjetischen Krieg. Er wurde 1931 zum Oberst befördert. Ende Juli 1939 wurde er zum Kommandeur der Marine-Brigade des Heimatschutzes ernannt und zum amtierenden Kommandeur des Land-Küstenschutzes.

06. Babie Doły: Beton-Panzersperre

Ende des Sommers 1944 begann das deutsche Oberkommando des Heeres (OKH) als Folge des Vorrückens der Roten Armee mit Vorbereitungen zur Verteidigung zwischen Weichsel und Oder. Gdingen und Danzig wurden zu „Festungsstädten” mit starken Feldbefestigungen gemacht.

07. Dębogórze: ein Unterschlupf der Organisation „Pommerscher Greif”

Die militärische Geheimorganisation „Pommerscher Greif” wurde im Juli 1941 gegründet.
Im Zuge der konspirativen Operationen im Nordteil der Oxhöfter Kämpe entstand im Juli 1943 eine örtliche Partisanengruppe. Sie wurde Gruppe Dębogórska genannt, weil ihre Aktionen sich auf den Ort Dębogórze stützten. Ihr Führer war Bernard Grabowski, der der Einheit in Kielno unter Oberleutnant A. Loeper unterstellt war.

08. Dębogórze: Feldbefestigungen und Panzergraben

Eine der Verteidigungslinien um Gdingen aus dem Jahre 1945 liegt in der Nähe von Kosakowo. Es ist ein Teil des Nordabschnitts der 2. Linie.
Die Schützengräben und der tiefe etwa 4 km lange Panzergraben sind gut erhalten. Sie verlaufen entlang des Nordrandes der Kępa Oksywska im Abschnitt Kazimierz – Kosakowo.

09. Dębogórze: Straßen-Behelfsflugplatz DOL „Gdynia”

Die polnische Abkürzung DOL bedeutet so viel wie Flugplatz-Straßen-Abschnitt, eine Strecke einer öffentlichen Straße, die im Kriegsfalle als Feldflugplatz vorgesehen ist. Das ist ein gerader, ebener und verbreiterter Straßenabschnitt, der für Starts und Landungen von Militärflugzeugen vorbereitet ist. DOL Gdynia liegt auf der Staatsstraße Nr. 100 zwischen Kasimierz und Mosty.

10. Dębogórze: Partisanen-Bildstock

Am westlichen Teil des Waldrandes am Rande der Kępa Oksywska in der Nähe der Kreuzung der von Rumia kommenden Dębogórska-Straße und der Partyzantów-Straße, die Dębogórze mit Dębogórze-Wybudowanie verbindet, steht ein prächtiger Bildstock.

11. Dębogórze: Flak-Batterie „Eichenberg”

Eine der Flugabwehr-Batterien, die den deutschen Kriegshafen Gdingen während des Krieges 1939–45 schützen sollten, befand sich in Dębogórze (dt. Eichenberg). Es war die 2. Batterie der Marine-Flak-Abteilung 259 (Gdingen-West) und dem Marine-Flak-Regiment 9 unterstellt.

12. Kosakowo: Soldatengräber 1939

Auf dem städtischen Friedhof in Kosakowo an der Pfarrkirche St. Antonius befindet sich ein Bereich mit den Gräbern der im September 1939 gefallenen Soldaten. Hier sind 120 polnische Soldaten begraben, darunter 40 unbekannte. Sie fielen bei der Verteidigung der Kępa Oksywska gegen die deutschen Angreifer im Raum Kosakowo.

13. Kosakowo: Barackenkirche auf dem Flugplatz Babie Doły

Die Kirche in Kosakowo wurde in den Jahren 1925 bis 1937 errichtet. Es war ein prachtvolles neobarockes Gotteshaus mit einem 65 m hohen Turm. Zwei Jahre später wurde sie während der Kampfhandlungen leicht beschädigt, diente aber weiter den Gläubigen. Als der Flugplatz für das deutsche Torpedoversuchsgelände im Bau war, stellte sich heraus, dass die Kirche am Rande des neuen Flugfeldes an der Zufahrt zur längeren Startbahn stand. 1941 wurde die Kirche von den Deutschen gesprengt und abgerissen.

14. Die Verteidigung von Kępa Oksywska 1939

Die Kępa Oksywska (Oxhöfter Kämpe) ist ein etwa 6x7 km großes Küstenplateau, das von Norden den Hafen von Gdynia (Gdingen) beherrscht. Die Schlacht, die hier vom 12. – 19. September 1939 stattfand, war eine Fortsetzung der Kämpfe um Gdingen durch den Land-Küstenschutz unter Oberst Stanisław Dąbek seit dem 1. September.


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