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Umgebung von Władysławowo

01. Der Landungsort von König Sigismund III Wasa

1592 erbte Sigismund III Wasa, König von Polen und leidenschaftlicher Katholik, den Thron des protestantischen Schweden. Ein Jahr später brach er nach Schweden auf, um sich krönen zu lassen, was aber erst im Februar 1594 geschah. Einen Monat später kehrte er nach Polen zurück.

02. Kap Rozewie (Kap Rixhöft)

Dies ist die nördlichste Landspitze Polens. Sie wird durch zwei Leuchttürme markiert. In der Nähe des größeren Leuchtturms befinden sich drei Denkmäler. Das erste, aus Bruchstein, erinnert an die Übergabe Pommerns an das polnische Heer am 10. Januar 1920. Das Denkmal wurde an einem Ort errichtet, den man lange als den nördlichsten Punkt Polens ansah.

03. 34. Ortsfeste Artillerie-Batterie

Die polnische Marine stellte in den Jahren 1946–1956 11 Küstenbatterien (poln. Abk. BAS) mit 152-, 130- und 100-mm-Geschützen auf. Die letzte Batterie war die 34. Ortsfeste Artillerie-Batterie östlich vom Kap Rozewie. Wegen der Küstenstraße zog sich die Stellung von 200 – 300 m Tiefe über 2 km hin.

04. Chłapowo – Soldatenfriedhof 1945

Hinter der westlichen Bebauung von Chłapowo (heute ein Ortsteil von Władysławowo) in Verlängerung der Żaglowa-Straße befindet sich ein Soldatenfriedhof für die Gefallenen der Roten Armee 1945. Es gibt 13 Massengräber, aber auch einige Gräber mit Namenstafeln.

05. Władysławowo - Küstenstraße

1920 hatte die polnische Küste entlang der offenen Ostsee ein sehr dünnes Verkehrsnetz. Diese Situation behinderte das Wirtschaftswachstum und erschwerte die militärische Verteidigung. Zu jener Zeit zeigten Nachschubschwierigkeiten im polnisch-sowjetischen Krieg 1919-1921, wie wichtig die Küste für militärische Zwecke war.

06. Hallerówka

Am Tage nach der symbolischen Hochzeit Polens mit dem Meer, die am 10. Februar 1920 stattfand, kam General Haller in Wielka Wieś an (heute Władysławowo). Sein Begleiter Oberstleutnant Henryk Bagiński war so begeistert von der Küstenlandschaft, dass er sich entschloss, ein Stück Land für ein Sommerferiendorf zu kaufen.

07. Denkmal für die Märtyrer von Wielka Wieś

Im Ortsteil „Szotland” von Władysławowo, befindet sich an der Straße der Męczenników Wielkiej Wsi ein Denkmal für die im Kampf gegen die Deutschen 1939 Gefallenen. Es ist ein eindrucksvoller Findling mit einem bronzenen Adler und Gedenktafeln. Rundherum wurde ein hübscher Platz angelegt. Seine Bänke und Grünanlagen laden zum Verweilen und Nachdenken über die Geschichte ein.

08. Władysławowo – die Schanze von Wielka Wieś

Die Geschichte der ersten modernen Küstenbefestigungen Polens ist noch nicht vollständig. Bekannt ist die Existenz zweier Festungen auf der Halbinsel Hela, nämlich Władysławowo in der Gegend von Chałupy und Kazimierzowo bei Kuźnica. Darüber hinaus war auch Puck befestigt, das erster Kriegshafen der Republik Polen war.

09. Der Friedhof der polnischen Soldaten und der Opfer des Terrors

Im Südteil von Władysławowo liegt an der Gdańska Straße (Landesstr. 216) ein Friedhof mit Kriegsopfern von 1939. Es gibt 14 Massengräber von polnischen Soldaten aus der Schlacht von Wielka Wieś. 29 zivile Einwohner aus der Umgebung sind ebenfalls hier begraben.

10. Die Schlacht von Wielka Wieś (Großendorf) 1939

Am 9. September 1939 begannen die Landkämpfe um die Halbinsel Hela. An diesem Tage besetzten die deutschen Truppen Puck und gingen gegen Swarzewo vor. Hier kam es zu einem Gefecht mit polnischen Spähtrupps, die sich nach Feindkontakt auf Wielka Wieś zurückzogen.

11. Die 43. Batterie

Im Juli 1939 wurden für die Bodenverteidigung der Halbinsel Hela 3 Landeabwehr-Batterien aufgestellt. Die Batterien 41 und 42 standen am Hafen von Jastarnia, während die Batterie 43 den Hafen von Władysławowo schützte. Nach Kriegsbeginn kam die 44. Batterie auf der Mole des Fischerhafens in Hela hinzu.

12. Festung Władysławowo

Der Wunsch nach Beherrschung der Ostsee und die polnisch-schwedischen Kriege um das Erbe von König Wladislaw IV führten in der ersten Hälfte des 17. Jhdts. zum Bau der ersten polnischen Kriegsflotte. Für die neue Flotte brauchte man eine von Danzig unabhängige Flottenbasis mit tieferem Wasser als bei Putzig.


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